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Was macht eine firmenweite UX Strategie aus?

Steve Baty legt in seinem Artikel What is an Experience Strategy? dar, aus welchen Komponenten eine (firmenweite) UX Strategie bestehen sollte:

An experience strategy is that collection of activities that an organization chooses to undertake to deliver a series of (positive, exceptional) interactions which, when taken together, constitute an (product or service) offering that is superior in some meaningful, hard-to-replicate way; that is unique, distinct & distinguishable from that available from a competitor.

Erwähnenswert ist, dass er sich mit seiner Definition (versteckt in einer Fußnote) von der aktuellen UX Bibel Subject to Change absetzt und diese kritisiert.

Die Aussagen, die dort als UX Strategien bezeichnet werden (z.B. „your music, any time, any where„) seien höchstens Vision Statements, aber keine vollwertigen Strategien. Strategien bestünden aus Zielen und einem Plan zur Zielerreichung dieser Ziele. Und genau diese Planungskomponente vermisst Baty bei den Beispielen, die in Subject to Change gegeben werden.

Ein prägnanter und stimmiger Artikel – nicht nur wegen des Makels, den Baty an Subject to Change findet.

Außerdem bittet der Autor im IxDA Forum um Feedback, was ich auch sehr nett finde. Mal sehen was die Kollegen so meinen. Jared Spool gabs bereits einen Daumen nach oben.

→ Steve Baty – What is an Experience Strategy?
→ Wilkens, Verba, Merholz, and Schauer – Subject to Change

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